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“hangingaround/HeimatQuartier” bei der Kulturhauptstadt Ruhr2010
in Kooperation mit der transindustriale 2010
Ausstellung von Fotomotiven, Audio- und Video-Installationen sowie Performances vom 1.-10. Juli 2010 auf Phönix-West in Dortmund
Musik-Konzert zur Eröffnung der Ausstellung “Krise oder Alltag” - Bilder vom Hier und Jetzt in Europa
Donnerstag, 01.07. um 20.00 Uhr
Vorstellung des eigens für das Projekt komponierte Musikstück „Knife in my head“ von Yoyo Röhm (Berlin) und Band
Großes Gebläse – Zahlreiche Blasmusiker aus dem Ruhrgebiet interpretieren die Thematik u.a. nach „Wer nur den lieben langen Tag“
Tanzproduktion/Premiere
„Wolldecken-Birds“
Ort: große freie Fläche
Premiere am 02. um 20.00 Uhr
weitere Aufführung: 03.07 um 20.00 Uhr
Aktion
Public thinking
Sonntag, 04.07.2010 zwischen 17.00 und 20.00 Uhr
Partizipationsoffensive: Öffentliches Denken auf dem Gelände auf unterschiedlichen Sitz- und Ruhegelegenheiten zu bestimmten Zeiten.
„Fünf Minuten sitzen und sinnen“
Ort: Phoenix-West Gelände
Ausstellung in der Schalthalle am Phönixplatz (neben Phönixhalle):
Öffnungszeiten: Eröffnung am 1. Juli um 20.00 Uhr
2.-10. Juli täglich von 16.00- 18.00 Uhr und während der Performances und Aktionen
Eintritt frei
Interdisziplinär - multi-medial - demokratisch
Was machen die Menschen eigentlich wirklich, wenn sie nicht arbeiten (im herkömmlichen Sinne)? Wenn sie nicht morgens um 7:30 ihre Karte in die Stechuhr schieben, wenn sie nicht um halb vier in der Backstube stehen, nicht um 8 Uhr ihre Arbeitskluft überziehen, nicht Aktenvorgänge hin und herschieben, wenn sie nicht ihre Werkstatt öffnen oder sich in ihren Anzug werfen? Was ist das für ein Leben ohne fremdbestimmte Arbeit? Wie verbringen die Menschen ihre Zeit, die nicht Arbeitszeit heißt? Mit „Rumhängen“? Welche Bedeutung hat das Nicht-arbeiten in den verschiedenen Ländern Europas und der Welt? Müssen wir den Begriff „Arbeit“ in seiner jetzigen Bedeutung nicht in Frage stellen? Hat „Zeit“ heute eine andere Bedeutung? „Zeit ist nicht Geld, sondern Leben“.
Das Projekt machte 2006 seinen Anfang und wird im Jahr der Kulturhauptstadt eine letzte Reihe von Präsentationen und Performances präsentieren.
Artistic director: Rolf Dennemann
Project management: Susanne Rehm
Production assistance: Britta Bayerl
http://www.artscenico-media.eu/d-hangingaround.html

